Unsere italienische Sprachschule in Sizilien

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private lesson in the school garden
our classrooms looking into our school garden
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Wenn unsere Studenten das erste Mal in die Schule kommen, stehen sie mit großen Augen und offenem Mund da; sie denken, dass sie an der falschen Adresse sind. Sie können nicht glauben, dass unsere Schule mitten im Paradies liegt, umgeben von Orangen, Mandarinen, Grapefruits, Mispeln, Palmen, Pflanzen und Blumen in allen Farben und dem betörenden Duft von Blauregen … das kann eigentlich keine Schule sein, das ist ein Fleckchen im Paradies!

Und doch ist es so, wir arbeiten Tag für Tag an diesem unglaublichen Ort: eine Oase der Ruhe und Schönheit, mitten in Taormina, zwischen dem Griechischen Theater und der Hauptstraße Corso Umberto im Archäologischen Park, eingebettet in die jahrtausendealte Geschichte der Stadt: der perfekte Ort für einen Italienischkurs in Italien!

Dieses Paradies nennt sich “Casa Silva”, es ist der renommierte Sitz für unsere Sprachschule und die angebotenen Italienischkurse. Unsere Studenten können im üppigen Garten lernen, entspannen und Schulfreunde treffen; wer arbeiten möchte, kann das net-c@fe und das flächendeckende WLAN nutzen.

Etliche Studenten, die bereits an verschiedenen Italienischschulen gelernt haben, bezeichneten BABILONIA als die schönste italienische Sprachschule in Italien und wir … ja, wir sind ehrlich gesagt stolz darauf!

Was sagen die Schüler?
  • Der Leiter Alessandro Adorno darf stolz auf seine Schule Babilonia sein. Mit zwölf Schülern und Schülerinnen hat er in einem Hotelgarten in Taormina die Sprachschule vor 25 Jahren gestartet. Notabene die erste italienische Sprachschule südlich von Rom. Heute besuchen über 800 Studierende jährlich die Lektionen in seiner Schule. Was mir besonders gefällt, ist der romantische Garten der Schule. Hier finden oft auch Lektionen statt. Obwohl mitten im umtriebigen Taormina gelegen strahlt der Garten wie eine Oase der Ruhe. Hier treffen sich Studierende aus vier Kontinenten. In meiner Klasse waren eine Brasilianerin, eine Japanerin, eine Nordamerikanerin und natürlich einige Europäerinnen. Das Altersspektrum reichte von 20 bis 70 Jahren. Trotz dieser Verschiedenheiten war ihnen eines gemeinsam: Die Liebe zur italienischen Sprache und zur sizilianischen Kultur. Jede der Studierenden hatte ihre genauen Vorstellungen, was und wie sie lernen wollte, die eine mehr Gramatik, die andere mehr Möglichkeiten zum Sprechen und die dritte zum Beispiel bevorzugte einen Frontalunterricht. All diese verschiedenen Ansprüchen und Kulturen unter einen Hut zu bringen, ist ein Kunststück und verlangt Toleranz auf Seiten der Lehrer und Lehrerinnen aber auch auf Seiten der Studierenden. Es gelang Babilonia die verschiedenen Anliegen zu bedienen auch dank verschiedenen Aktivitäten, in den sie die Studierenden ausserhalb der regulären Klassen tiefer in ihre Methodik und ihre Kultur eindringen liess, sei es durch Reisen in Kulturstädte wie Agrigento, gemeinsames Essen sizilianischer Spezialitäten wie etwa Tiramisu und Pasta alla Norma, unterhaltsame Vorträge über Andrea Camilleri und seinen Commisario Montalban sowie Filme dazu oder singen von italienischen Schlagern. Kurzum für mich war der zweiwöchige Kurs nicht nur eine Vertiefung der italienischen Sprache, sondern auch der sizilianischen Kultur. Gret Heer, Switzerland
    Italienisch Lernen alla siciliana
    Gret Heer, Switzerland
  • Nach fast vier Monaten an der gut organisierten Sprachschule Babilonia feiern wir das „Wunder“: Die überaus engagierten Lehrer der Sprachschule haben es geschafft, aus einer Sprachanfängerin wie mir eine Fortgeschrittene zu machen, die sich nun einigermaßen sicher auf Italienisch verständigen kann – und das in knapp 4 Monaten. So habe ich mich vom Niveau A1 auf das fortgeschrittene Niveau B2 weiter entwickelt. Die Lehrer haben dabei jederzeit viel Geduld gezeigt, haben mich immer motiviert , aber auch für gute Stimmung und Unterhaltung gesorgt. Insofern sind aus Lehrern am Ende der vier Monate auch gute Freunde geworden – und der Abschied fiel entsprechend schwer. Ich habe mich an der Schule, aber auch im touristisch geprägten Städtchen Taormina sehr wohl gefühlt – und das ist wichtig, um Lernfortschritte zu erzielen. Neben der hohen Qualität der Lehrer, die wöchentlich wechseln, hat mir auch die Lage der Schule gut gefallen : sie liegt sehr ruhig in einem wunderschönen Garten, mit einem guten Restaurant – so hat man alles beisammen, kann dort gut essen und den Garten nachmittags auch zum Erledigen der Hausaufgaben nutzen. “Lernen” und “Urlauben” lassen sich in Taormina außerordentlich gut verbinden. Ich werde im nächsten Jahr gerne wiederkehren, denn schliesslich möchte ich meine gerade neu erworbenen Sprachkenntnisse nicht verlieren.
    Bettina Schmidt
    Bettina Schmidt, Deutschland
    Bettina Schmidt, Deutschland
  • Babilonia das ist weit mehr als nur Italienisch lernen; es ist eine einzigartige Erfahrung, eine unvergessliche Erinnerung.
    Eine unvergessliche Erinnerung
    Regi Carrasco (Spanien, Semi-Standard Italienischkurs, Sommer 2014)
  • Ich habe schon auf der ganzen Welt Sprachen gelernt (Spanisch und Italienisch) und meiner Meinung nach ist niemand besser als ihr.
    Ich habe schon auf der ganzen Welt Sprachen gelernt…
    Lisa Cherivtch (USA, 02.07.-11.07.2014)
  • Die Schule ist unglaublich gut organisiert. Gerne würde ich Verbesserungsvorschläge machen, mir fallen aber keine ein. Ein großartiger Ort zum Italienisch lernen in einem freundlichen Ambiente mit professionellen und engagierten Lehrern und Mitarbeitern.
    Die Schule ist unglaublich gut organisiert…
    Mark Holden (UK, Standard Plus Italienischkurs, 30.06 – 11.07.2014)
  • Ich habe in diesen 8 Wochen viel gelernt, mehr wäre es in einer anderen Schule sicher nicht gewesen. Die Lehrer sind einfach unglaublich: intelligent, kreativ und nett.
    Ich habe in diesen 8 Wochen viel gelernt…
    Nicholas Di Benedetto (USA, Standardkurs, 19.05. – 11.07.2014)
  • Wenn Taormina eine Auster wäre, dann wäre BABILONIA ihre Perle!
    Wenn Taormina eine Auster wäre…
    Olivia Cave

“Casa Silva”, der Sitz unserer Italienisch-Sprachschule, steht unter der Obhut des Amts für Denkmalpflege, das sich um den Erhalt des kunstgeschichtlichen Werts des Anwesens bemüht. In der Vergangenheit wurden im 1.000 m2 großen Garten unserer Schule, der einen Teil des archäologischen Parks von Taormina bildet, antike griechische und römische Münzen gefunden und auch heute kann man noch Ziegelreste aus der römischen Zeit sehen.

„Casa Silva“ ist eine alte Patriziervilla inmitten der Altstadt von Taormina, die Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet wurde: ein architektonisches und landschaftliches Kleinod, das Taormina auf wunderbare Weise bewahrt hat. Sie ist von einer Steinmauer umgeben, die die Begrenzung zur malerischen Stiege in der Via Timoleone bildet.

Casa Silva heute
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Die historische Villa wurde im 19. Jahrhundert inmitten eines Parks erbaut, der damals auch die Öffentlichen Gärten umfasste. Sie gehörte Lady Florence Trevelyan, der Frau von Prof. Salvatore Cacciola, der es in Taormina zu einem Vermögen gebracht hatte und mit seiner charismatischen Art die europäische Aristokratie anzog.

Die Geschichte von Lady Florence Trevelyan ist ausgesprochen faszinierend: ein richtiger, englischer Liebesroman.

Nach dem Tod ihrer Mutter, im November 1877, reiste Florence gemeinsam mit ihrer Cousine Harriet Perceval, rund zwei Jahre lang durch Europa und kam dabei auch erstmals nach Sizilien.

Florence war eine Vertraute von Königin Victoria in der Zeit als diese nach dem verfrühten Tod ihres Mannes, Prinz Albert, in Balmoral Castle lebte. Florence wurde einer ehebrecherischen Beziehung mit Königin Victorias Sohn, dem Prinz von Wales und späterem König Edward VII, beschuldigt. Um einem Skandal im prüden, viktorianischen England zu entgehen und auf ausdrücklichen Befehl der Königin verließ sie England rasch und für immer.

Sie ließ sich in Taormina nieder, das sie 1884 erreichte, und führte ein königliches Leben im Exil ohne jemals wieder nach England zurückzukehren.

Im Jahr 1890 heiratete sie Dr. Salvatore Cacciola, der viele Jahre lang Bürgermeister von Taormina war. Im Lauf der Zeit kaufte das Paar einige Grundstücke und Florence begann einen englischen Garten, den sogenannten „Hallington Siculo“ zu gestalten. Von diesem Garten aus, der heutigen Villa Comunale oder dem Park Duca di Cesarò, bietet sich ein atemberaubendes Panorama, das Taormina weltberühmt gemacht hat: ein Ausblick, der vom Meer bis zum Ätna reicht und die gesamte Bucht von Naxos umspannt. Im Garten wurden verschiedenste seltene Pflanzenarten gesetzt und kleine, fantasievolle Gebäude errichtet, die sogenannten Victorian Follies; erbaut aus Ziegeln und verschiedenen Steinarten spiegelt sich dieser architektonische Stil auch heute noch in der “Casa Silva”, dem Sitz Schule, wider.

Ebenfalls im Jahr 1890 erwarb Lady Florence Trevelyan die Isola Bella, eine kleine Insel mit Blick auf den Strand von Taormina. Das Paar errichtete auf der Insel, die durch einen schmalen Sandstrand mit der Küste verbunden ist, ein Haus mit Garten. Neben den für das Mittelmeerklima typischen Pflanzen wurden auch nicht einheimische Arten und seltene Sträucher gepflanzt, so dass der Ort bald zur Heimat verschiedener Tiere, wie Seevögel und Eidechsen, wurde.

Während ihres Lebens in Taormina führte Lady Florence Trevelyan viele exotische Pflanzen aus der südlichen Hemisphäre ein, die in Taormina noch nicht bekannt waren, so etwa Araukarien, Calliandra oder Bauhinien. Die Villa Comunale bezaubert noch heute mit einem üppigen Garten voller Zitrusgewächse und Mittelmeerpflanzen, aber auch jahrhundertealter Palmen, Araukarien, Magnolien und anderen hohen Bäume.

Eine riesige Araukarie und ein jahrhundertealter Ficus Benjamina stehen übrigens im Garten unserer Schule; zwei wundervolle Schattenspender, die man untrennbar mit der Geschichte dieser Stadt verbindet!

Beeindruckend und elegant zugleich spiegelt Casa Silva den persönlichen, vielfältigen Geschmack von Lady Florence Trevelyan wider, ein Stil der später auch im Giardino Pubblico Verwendung fand: es ist eine ganz spezielle Architektur, die auch in den Ziegel- und Bimssteintürmen der Gartenanlage Ausdruck fand.

So war Casa Silva in den 50er Jahren
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“Casa Silva” war ebenfalls der Name des Modehauses von Kurt Pinkl und Wilhelm Goetz, zwei jungen österreichischen Kreativen mit Geschmack für das Schöne, die in dieser Villa gewohnt hatten. Sie trugen den Firmennamen in die ganze Welt und machten ihn bei der internationalen Haute Couture berühmt: den Namen der alten Villa in Taormina, in der sie lange Zeit lebten und ihrem künstlerischen Schaffen nachgingen.

Und dies ist sie, die Geschichte der beiden jungen, kreativen Österreicher, die in der „Casa Silva“ wohnten: einige Jahre vor Ausbruch des Zweite Weltkriegs eröffneten Kurt Pinkl und Wilhelm Goetz in Taormina eines der elegantesten und schicksten Modeateliers ihrer Zeit, das von den Reichen und Schönen aus der ganzen Welt besucht wurde, die in der Stadt am Fuße des Monte Tauro ihren Rückzugsort gefunden hatten. Seide, Chiffon, Brokat, Samt und Taft, verziert mit glitzernden Steinen, Gold- und Silberstickereien, Pailletten und Perlen, wurden von den erfahrenen Arbeitern der talentierten Modeschöpfer in luxuriöse Stolen und raffinierte Jacken, kostbare Abendkleider und wertvolle Handtaschen sowie Handschuhe und Schals, unverzichtbare Accessoires für die schicken Damen dieser Zeit, verwandelt.

Nun kommt unserer Italienisch-Sprachschule die Ehre und Verpflichtung zu, diese Oase des Friedens, der Kultur und der Kreativität, die in der Vergangenheit hier herrschte, fortzuführen.

Neben der Veranstaltung von Italienischkursen, ist BABILONIA auch ein Kulturzentrum. In der Casa Silva finden Buchvorstellungen, Diskussionsrunden, Jazzkonzerte, Kammermusikabende oder Ausstellungen von Gemälden, Skulpturen und Fotografien statt; es ist ein Kulturzentrum, in dem unsere Schüler, die sich für die italienische Sprache und Kultur interessieren, Menschen aus Taormina kennenlernen können, die diese Veranstaltungen ebenfalls besuchen. Dies ermöglicht eine weitreichende gesellschaftliche und kulturelle Erfahrung um sich besser in die lokale Gemeinschaft integrieren zu können.

Einige Videos unserer Kulturveranstaltungen
Und falls dich der Hunger überkommen sollte ...

… denk daran, dass unser Ristrot „I Giardini di Babilonia“, das sich ebenfalls in der „Casa Silva“ befindet, unseren Studenten nicht nur köstliches Frühstück und Mittagessen zu besonderen Preisen zubereitet, sondern auch ein Garant für unvergesslich schöne Abende unter dem freien Himmel Siziliens ist.

Die Chefköche des „I Giardini di Babilonia“ geben auch Kochkurse und verwöhnen bei Degustationen regionaler Weine und Speisen; eine wunderbare Gelegenheit, nicht nur die Sprache und Kultur, sondern auch die Küche des Landes kennenzulernen. Wie sagt man so schön? Man reist nicht nur mit den Augen sondern auch mit dem Gaumen!

  • Die Qual der Wahl

  • Die Eröffnung will gefeiert werden… :-D

  • Jetzt wird aber eine Flasche geöffnet… Alles Gute!

  • Ganz ehrlich, hast du keinen Hunger?

  • Giovanni, Antonio und Salvo erwarten dich

  • Ist das nicht ein gemütliches Plätzchen?

  • In aller Klarheit: knabbert an den Karotten… aber rührt den Alkohol nicht an; zumindest nicht im Unterricht!

Wir freuen uns schon darauf, dich an unserer Sprachschule mit ihrem wunderschönen Garten zu einem Italienischkurs begrüßen zu dürfen. Bis bald in Taormina!